Bitte unterstützen!

Bitte nehmt an dieser Aktion teil –  Unterstützung gegen US-Truppentransporte vom Coop Anti-War Café Berlin: Hiermit unterstützen auch Friedensbewegungen in den USA unser Anliegen gegen die Militärtransporte in Deutschland, die FRIKO Berlin hat ebenfalls schon unterzeichnet: https://actionnetwork.org/petitions/no-to-us-military-transports-through-the-eastern-german-state-of-brandenburg-and-other-regions-of-germanyBitte unterzeichnet mit.

Marsch nach Osten? Nicht mit uns!

Die Friedenskoordination Potsdam unterstützt und ruft zur Unterstützung dieser Friedensaktion der LINKEN Brandenburg auf

Montag, 28.05.2018 / 18 Uhr – Fläming-Kaserne / Brück

In diesen Tagen rollen wieder US-Amerikanische Truppentransporte im Rahmen von NATO-Manövern durch Brandenburg Richtung Polen und Baltikum. Wie bereits im vergangenen
Jahr ruft DIE LINKE. Brandenburg zu deutlichen Protesten gegen diese Truppenverlegungen auf. Die Truppenverlagerung in einem solchen Ausmaß ist Teil immer weiterer Aufrüstung
und Provokationen und wird durch DIE LINKE. Brandenburg klar abgelehnt.

Deshalb ruft der Landesverband für kommenden Montag, den 28.05., 18.00 Uhr zur Friedenskundgebung vor der Fläming-Kaserne in Brück (Beelitzer-Str. 35) auf. Anlass ist der
geplante Zwischenstopp der Transporte vom 28. zum 29.05. Wir rufen alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, sich zahlreich an dieser Protestaktion zu beteiligen!

Als Gastrednerin hat sich die Landesvorsitzende der Brandenburger LINKEN und Sozialministerin Diana Golze angekündigt. Weitere Rednerinnen und Redner und andere Programmpunkte sind geplant.Lasst uns gemeinsam gegen diese Politik der Eskalation und Drohgebärden Flagge zeigen – für ein friedliches Europa!

Montag, 28.05.2018 / 18 Uhr
Fläming-Kaserne / Brück

Weitere Informationen entnehmt bitte diesem Informationsflyer der LINKEN Brandenburg (PDF-Dokument, ca. 3 MB)

20.03.2016 – Aufruf zum Potsdamer Ostermarsch 2016

20.03.2016 - Potsdamer Ostermarsch 2016

Deutschland ist Europameister! Weltweit haben wir sogar die Bronzemedaille geholt und stehen mit auf dem Siegertreppchen.
Die Rede ist nicht von Handball, Fußball oder Olympia, sondern vom internationalen Rüstungsexport, wo Deutschland hinter den USA und Russland Platz 3 belegt.

Waffenlieferungen nicht nur an NATO-Staaten sondern auch in Kriegs- und Krisengebiete des Nahen und Mittleren Ostens haben uns dahin gebracht. Mehrere Millionen Menschen sind deshalb auf der Flucht. Hunderttausende kommen auch zu uns nach Deutschland.
Durch nationale und internationale Politik tragen somit auch wir die Verantwortung dafür. Bürgerkriege, Terroranschläge und die Ausbreitung des so genannten „Islamischen Staates“ sind nur einige der Folgen dieser Politik.

Zunehmende Skepsis und schwindendes Vertrauen in die nationale und europäische Politik haben dazu geführt, dass viele Menschen sich der AfD und Pegida zuwenden, auch im Land Brandenburg und in Potsdam. Dabei wird zumeist fremdenfeindliches, nationalistisches und rechtspopulistisches Gedankengut auf der Straße skandiert.

Das ist nicht unsere Art, Friedenspolitik zu gestalten!

Wir, die Bürger der Stadt Potsdam, die historisch sowohl für ihre religiöse und kulturelle Toleranz aber auch für ihre militaristische Tradition, die immer wieder zu schrecklichen Kriegen geführt hat, bekannt ist, wollen eine friedliche Lösung der durch die Politik verursachten
Probleme.

Setzen wir uns gemeinsam für den Frieden ein,
denn Krieg darf kein Mittel der Politik sein!

Für eine friedliche und sozial gerechtere Welt fordern wir daher von der Bundesregierung:

  • Sofortiger Stopp aller deutschen Rüstungsexporte
  • Abschaffung aller Atom- und Massenvernichtungswaffen
  • Verbot des Einsatzes von Kampf-Drohnen
  • Beendigung aller Kriegseinsätze der Bundeswehr und der NATO ohne UN-Mandat
  • Eine aktive Friedens- und Sicherheitspolitik in Europa sowie im Nahen und Mittleren Osten unter Einbeziehung Russlands
  • Uneingeschränktes Recht auf Asyl von Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten
  • Kürzung des Wehretats und gleichzeitige Aufstockung des Etats für Bildungs- und Sozialleistungen

Wir rufen alle Bürger/innen zur Teilnahme am Potsdamer Ostermarsch auf, denn Deutschland soll in der Welt nicht militärische, sondern friedenspolitische und humanistische Verantwortung übernehmen.

Der Aufruf zum 15. Potsdamer Ostermarsch (PDF-Dokument, ca. 40 KB) kann hier von unserer Webseite heruntergeladen werden.

7.12.2015 – Bundeswehr in Syrien? Nein Danke!

Die Bundesregierung will die Bundeswehr in Syrien einsetzen.
Dieser Einsatz wäre völkerrechtswidrig.
Er würde den Konflikt weiter anheizen und die internationalen Spannungen verschärfen.
Deutschland würde Kriegspartei.

Wir sagen:
NEIN zu deutschem Militär in Syrien!

Wir fordern von der Bundesregierung:
– Kein Einsatz der Bundeswehr in Syrien.
– Stopp aller Waffenlieferungen in die Region.

Die nationale Souveränität Syriens muss endlich respektiert werden.

Kommt massenhaft zu den Kundgebungen

Montag, 7. Dezember, 18.00 Uhr
Potsdam, Platz vor dem Filmmuseum / gegenüber dem Stadtschloß

01.09.2015 – Kein Tod aus Deutschland! Zum Weltfriedenstag 2015

Weltfriedenstag 2015

– Weder durch Atomwaffen, Drohnen noch durch andere Waffen –

  1. Im Jahr 2010 begrüßte der Bundestag es, dass sich Außenminister Westerwelle im Rahmen der NATO und gegenüber den USA für den Abzug der letzten Atombomben aus Deutschland einsetzte.
    Das stand damals als Forderung im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien.
    (Übrigens: Im „Ernstfall“ würden die amerikanischen Atom-Bomben aus Deutschland von  deutschen Kriegsflugzeugen an ihren Einsatzort befördert werden!)
    Bitten wir doch die US-amerikanischen Rüstungskonzerne um eine große Rückrufaktion, die veralteten Atomwaffen zurück nach Amerika zu holen und auch die neuen, die brauchen wir nicht mehr, denn wir wollen einen anderen Weg gehen.

    Wir fordern:
    Keine Atomwaffen in Deutschland, keine fremden und schon gar keine eigenen!

    „Geht ein durch die enge Tür. Denn das Tor ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt. Die Tür ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt.“ (Genauer nachzulesen: Matthäus 7,12-14) Deutschland könnte auf dem Weg zur atomwaffenfreien Zone voran gehen!
    Kann das nicht der schmale Weg sein, der nicht zur Verdammnis, sondern zum Leben führt?
    Wir allein, das wäre international gesehen nur ein schmaler Weg, aber: Er führt zum Leben.
    Und wir könnten mit ruhigem Gewissen andere Staaten einladen mitzumachen beim Friedensprojekt: Atomwaffenfreie Zone!

  2. Frau von der Leyen hat sich entschieden die besseren Drohnen anzuschaffen, die, die man auch bewaffnen kann. Ist nicht nötig, Frau Ministerin, der Drohnen-Tod aus Deutschland „funktioniert“ schon. Das machen unsere US-amerikanischen NATO-Partner schon für uns! Von ihrem deutschen Militärstützpunkt Ramstein aus haben sie alles im Griff, die Beobachtung der menschlichen Ziele in Pakistan, Afghanistan, Libyen und weiteren fremden Ländern und dann ein Druck mit dem Joystick und – wieder ein Treffer. Hat schon achtzehntausendmal geklappt, Kollateralschäden Frauen und Kinder mit einbegriffen. (Übrigens heißt es, im „modernen“ Krieg handele es sich durchschnittlich um 90 % und mehr sogenannter „Kollateralschäden“.)

    Wir fordern:
    Kein Drohnenkrieg aus Deutschland, weder mit fremden noch mit eigenen Waffen!

  3. Endlich zieht Deutschland seine Kriegstechnik samt Soldaten aus der türkischen Grenzregion zu Syrien zurück. Dort wird Krieg geführt, die Türkei macht inzwischen mit.
    Wir aber wollen keinen Krieg mehr führen!

    Wir fordern:
    Keine deutschen Truppen in kriegführenden Ländern – Kein Spiel mit dem Feuer!

    Heute laden wir Sie ein, schließen Sie sich unserem Protest gegen Atomwaffen, Drohnenkrieg und Auslandseinsätze deutscher Truppen an!

    Kein Tod aus Deutschland, sondern L e b e n!

Lesen Sie hier unseren Aufruf zum Weltfriedenstag zum 1. September 2015 als PDF-Dokument (ca. 32 KB).

13.10.2014 – Aufruf zur Friedenskundgebung

Presseerklärung

In Erwägung, dass „die Welt aus den Fugen geraten ist“ (Frank-Walter Steinmeier) und die Kräfte des Terrors, der Unterdrückung und des Krieges immer mehr das öffentliche Leben bestimmen, dort, wo die Friedenskräfte noch zu schwach sind, um den Weg in die Barbarei jetzt aufzuhalten, erklären wir, dass es noch nicht zu spät ist, um Widerstand gegen Krieg und Terror zu entwickeln.

Wir rufen deshalb alle friedensbewegten Potsdamer/innen auf, sich der wöchentlichen Kundgebung am Montag, d. 13. Oktober 2014 um 18.00 Uhr auf dem Steubenplatz in Potsdam vor dem Brandenburger Landtag anzuschließen und mit uns gemeinsam zu fordern:

  • sofortiger Stopp aller deutschen Rüstungsexporte
  • keine Beteiligung von NATO und Bundeswehr gegen den Krieg der IS-Truppen
  • ohne eindeutiges UN-Mandat
  • Beendigung aller bestehenden und Verbot der Planung neuer Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie Auflösung des Einsatzführungskommandos in Potsdam-Geltow

Stattdessen:

  • Umwandlung aller Mittel für den Kriegseinsatz in humanitäre Hilfe in den Kurdengebieten und in der Ukraine
  • unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland und Europa
  • Umwandlung der Bundeswehr in eine reine Friedensarmee nur zur unmittelbaren Landesverteidigung sowie für humanitäre Hilfseinsätze in Katastrophen-, Krisen- und Kriegsgebieten

Stehen wir gemeinsam auf für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Potsdam, d. 10.10.2014

Michael Meixner / Karl Wild, Friedenskoordination Potsdam

[Konferenz] 29.8.2014 – Das Jahr 1914 und die Frage von Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert

Die Friedenskoordination Potsdam lädt zu einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg am 29. August 2014 in Potsdam ein.

Das Jahr 1914 und die Frage von Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert

18. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Sicherheitspolitik

Der Kriegsausbruch von 1914 markierte eine Zäsur der neueren Geschichte. Er führte zum Zerfall des »alten Europa«. Dem folgte die Herausbildung einer neuen, deutlich instabileren Szenerie. Die politischen Mentalitäten und Aktionskulturen wurden stärker als bisher von Radikalität, Gewaltbereitschaft und Nationalismen bestimmt. Das »kurze« 20. Jahrhundert sollte ein »Zeitalter der Extreme« (Eric Hobsbawm) werden.

2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Zugleich erinnern wir uns des 75. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen und damit des Beginns des 2. Weltkrieges. Diese beiden Jahrestage sind uns Anlass, über die zentrale Frage internationaler Politik, der Frage von Krieg und Frieden, aus einer linken Perspektive zu diskutieren. Das Kolloquium stellt den Zusammenhang von 1914 sowohl mit dem 2. Weltkrieg als auch mit den Auseinandersetzungen um Krieg und Frieden hierzulande und heutzutage her. Dazu werden wir mit Experten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern diskutieren. Weiterlesen