Pressemitteilung zum Weltfriedenstag am 1. September 2026

Die Friedenskoordination Potsdam lädt am Dienstag, dem 1. September 2026 unter dem Motto Nein zu Kriegstüchtigkeit – Ja zum Frieden!“ zu einer friedenspolitischen Kundgebung anlässlich des Weltfriedens-/Antikriegstags ein.

Beginn ist um 18:00 Uhr am Brandenburger Tor/Brandenburger Straße in Potsdam.

Redebeiträge werden unter anderem von Mitgliedern des BSW, der SDAJ und des Bündnisses Schulstreik gegen Wehrpflicht gehalten. Die musikalische und künstlerische Umrahmung gestalten die Liedermacherin Jane Zahn aus Rheinsberg sowie der Verein „Semljaki e. V.“

Vor 87 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg mit etwa 70 Millionen Toten. Nach der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 war in der wenige Jahre später gegründeten DDR „Nie wieder Krieg! – Nie wieder Faschismus!“ der moralische Leitfaden. In der BRD wurde später die Maxime „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ geprägt. Wegweisend waren Politiker wie Willy Brandt und Richard von Weizsäcker. Mit der derzeitigen „Zeitenwende“-Politik der Bundesregierung scheinen diese Bekenntnisse zur Friedenspolitik keinerlei Bedeutung mehr zu haben.

Eine immer wieder herbeigeredete „Bedrohung“ durch Russland birgt die Gefahr eines neuen Krieges. Gleichzeitig wird die Gesellschaft immer weiter militarisiert, so durch die angestrebte Wiedereinführung von Wehrpflicht und Zivildienst, durch verstärkte Werbung der Bundeswehr an Schulen und durch eine umfassende Konversion ziviler Produktionsstätten in Rüstungsbetriebe. Am Bundewehrstandort in Holzdorf im Süden Brandenburgs sollen neue Waffensysteme, insbesondere Mittelstrecken-Raketen, stationiert werden. Mehr als 500 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den nächsten Jahren für Rüstung ausgeben.

Wir verweigern uns diesem perfiden Aufrüstungswahn!

Die Zeche für die permanente Aufrüstung zahlen wir:

  • der Sozialstaat wird zerstört,
  • die Grundrechte werden eingeschränkt,
  • der Jugend wird durch Kriegsdienst die Zukunft geraubt.

Die Friedenskoordination Potsdam warnt eindringlich vor dieser Politik.
Notwendige Investitionen für Bildung, Gesundheit, Soziales und Umweltschutz bleiben aus.
Von Ärzten, Lehrern und Rentnern wird unbezahlte Mehrarbeit verlangt.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird einem „Kriegsstandort Deutschland“ geopfert.
Wir sagen Nein zu Kriegstüchtigkeit und Ja zum Frieden!
Wir gedenken des Beginns des Zweiten Weltkrieges.
Lasst uns einen Dritten Weltkrieg verhindern!

Michael Meixner, Sprecher der Friedenskoordination Potsdam (V.i.S.d.P.)


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„Nein zu Kriegstüchtigkeit – Ja zum Frieden!“

Positionen zum Weltfriedenstag 2026

Heute vor 87 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. In den folgenden sechs Jahren starben mehr als 70 Millionen Menschen. Am 8. Mai 1945, dem Tag der Befreiung, endete dieser verheerende Krieg in Europa und am 2. September 1945, nach dem Abwurf zweier Atombomben durch die USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, auch in Asien.

Nach der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 war in der wenige Jahre später gegründeten DDR „Nie wieder Krieg! – Nie wieder Faschismus!“ der moralische Leitfaden ihrer Außenpolitik. In der BRD wurde später die Maxime „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ geprägt. Wegweisend waren hier Politiker wie Willy Brandt und Richard von Weizsäcker.

Mit der derzeitigen „Zeitenwende“-Politik der Bundesregierung scheinen diese Bekenntnisse zur Friedenspolitik keinerlei Bedeutung mehr zu haben.
Im Gegenteil: Die aktuelle Politik erweist sich als „Segen“, insbesondere für Rüstungskonzerne wie KNDS und Rheinmetall.

Eine immer wieder herbeigeredete „Bedrohung“ durch Russland und die damit verbundene verantwortungslose Strategie, den „Krieg nach Russland zu tragen“, birgt die Gefahr eines neuen, auch atomaren, Krieges mit Russland.

Gleichzeitig wird die Gesellschaft immer weiter militarisiert: Durch eine angestrebte Wiedereinführung von Wehrpflicht und Zivildienst; durch verstärkte Werbung der Bundeswehr an Schulen und Bildungseinrichtungen; durch eine Berichterstattung in den Medien, bei der das Militär als normaler Arbeitgeber dargestellt wird und durch eine umfassende Konversion ziviler Produktionsstätten in Rüstungsbetriebe. Einige traurige Beispiele sind das LKW-Werk in Ludwigsfelde und der ehemalige Waggonbau in Görlitz, wo Panzer gebaut werden sollen; das Autozuliefererwerk Pierburg in Berlin-Wedding, wo Artilleriemunition hergestellt werden soll; oder das Spreewerk in Lübben, wo nun Munition produziert anstatt vernichtet wird.

Hinzu kommt, dass die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Schönefeld seit einigen Jahren immer mehr zur Rüstungsmesse wird.
Am Bundewehrstandort in Holzdorf im Süden Brandenburgs sollen neue Waffensysteme, insbesondere Mittelstrecken-Raketen stationiert werden.
Mehr als 500 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den nächsten Jahren für Rüstung ausgeben.

Wir verweigern uns diesem perfiden Aufrüstungswahn!

Die Zeche für die permanente Aufrüstung zahlen wir:

  • der Sozialstaat wird zerstört,
  • die Grundrechte werden eingeschränkt,
  • der Jugend wird durch Kriegsdienst die Zukunft geraubt.

Die Friedenskoordination Potsdam warnt eindringlich vor dieser Politik. Notwendige Investitionen für Bildung, Gesundheit, Soziales und Umweltschutz bleiben aus. Von Ärzten, Lehrern und Rentnern wird unbezahlte Mehrarbeit verlangt. Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird einem „Kriegsstandort Deutschland“ geopfert.

Wir sagen Nein zu Kriegstüchtigkeit und Ja zum Frieden!
Wir gedenken heute des Beginns des Zweiten Weltkrieges.
Lasst uns einen Dritten Weltkrieg verhindern!

Wir fordern daher:

  • Stopp der Militärausgaben und der Konversion ziviler Betriebe in Rüstungsproduktionsstätten!
  • Keine Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Brandenburg!
  • Keine Werbung der Bundeswehr an Schulen und Bildungseinrichtungen!
  • Nein zur Wehrpflicht!
  • Verzicht auf nukleare Teilhabe Deutschlands, Abzug aller Atomwaffen und Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages!
  • Beendigung der Kriege in der Ukraine und in Nahost und Aufnahme diplomatischer Verhandlungen!
  • Erarbeitung eines weltweiten Sicherheitskonzepts unter Einbeziehung von Russland und China!

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WELTFRIEDENSTAG / ANTIKRIEGSTAG 2026

Nein zur Kriegstüchtigkeit, Ja zum Frieden

Weltfriedenstag 2026 in Potsdam

Dienstag, 1. September 2026 | 18 Uhr ~ Brandenburger Tor | Potsdam

„Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“

Am 1. September ist Weltfriedenstag: Kommt zur Kundgebung am Brandenburger Tor, Potsdam. Die Zeitenwende-Politik der Bundesregierung erweist sich als „Segen” für die Rüstungsindustrie und das Finanzkapital. Wir sind diejenigen, die am Ende die Zeche zahlen: Wir erleben die Zerstörung des Sozialstaats, die Einschränkung von Grundrechten und eine Jugend, der durch den Kriegsdienst die Zukunft geraubt wird. Bringt bitte thematische Transparente und Plakate gegen Krieg, Aufrüstung und Demokratieabbau mit! Gemeinsam stehen wir für Frieden, den Erhalt des Sozialstaats, Meinungsfreiheit und Klimaschutz.

Reden

  • Michael Wilmes (BSW),
  • der SDAJ,
  • dem Bündnis „Schulstreik gegen Wehrpflicht“
  • und weitere Redebeiträge

Rahmenprogramm

  • Semljaki e.V.
  • Jane Zahn (Liedermacherin)

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04.07.2026 – Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren

Tagebücher 1939-1945

Wort und Gesang: Johanna Arndt

Klavier (Solo und Liedbegleitung): Uwe Streibel

Samstag, 04. Juli 2026, 16:00 Uhr

Bürgertreff Waldstadt
Saarmunder Str. 44 * 14478 Potsdam

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Eine Veranstaltung des Brandenburger Freidenker-Verbandes e.V., der Bürgerinitiative Waldstadt e.V. (BIWA), der Friedens­koordination Potsdam, dem RotFuchs-Förderverein e. V., Regionalgruppe Potsdam und dem Verein WeltTrends e. V.

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30.06.2026 – Der Überfall auf die Sowjetunion: Vortrag und Diskussion zum 85. Jahrestag

 

„Unternehmen Barbarossa“ – 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion,
Vortrag und Diskussion mit Lothar Schröter (Historiker) und Kai Kleinwächter (Journalist),

Dienstag 30.06.2026, 18:00 Uhr, Bürgertreff Waldstadt, Saarmunder Str. 44, 14478 Potsdam


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Pressemitteilung der Friedenskoordination Potsdam zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel das faschistische Deutschland die Sowjetunion. Mit der als „Unternehmen Barbarossa“ betitelten Militäroperation überschritten ca. 3 Millionen Soldaten der deutschen Wehrmacht trotz eines im August 1939 geschlossenen Nichtangriffspaktes die sowjetische Grenze. Damit begann das NS-Regime einen Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion zur Vernichtung des von den deutschen Faschisten so betitelten „Bolschewismus“ und zur Eroberung von „Lebensraum im Osten“.
Der damit begonnene Deutsch-Sowjetische Krieg innerhalb des Zweiten Weltkrieges wird bis heute von vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion als „Großer Vaterländischer Krieg“ bezeichnet. Als Wendepunkt innerhalb dieses Krieges wird oft die Schlacht von Stalingrad 1942/43 genannt. Schließlich besiegte im Mai 1945 die Anti-Hitler-Koalition unter Führung der USA, Großbritanniens und der Sowjetunion unter großen Opfern das verbrecherische und faschistische deutsche Nazi-Regime. Mehr als die Hälfte aller im Zweiten Weltkrieg getöteten Soldaten und Zivilisten waren Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion. Die genaue Zahl lässt sich nur schätzen und liegt etwa zwischen 28 und 37 Millionen. Der Zweite Weltkrieg forderte insgesamt etwa 67 bis 70 Millionen Tote.

Auch hier in Potsdam kämpften in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges in der Roten Armee Russen, Ukrainer, Belorussen und Angehörige weiterer Völker der Sowjetunion vereint gegen die deutschen Faschisten. Davon zeugen in unserer Stadt zahlreiche Kriegsgräber, unter anderem jene auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof am Bassinplatz.
Wir zollen diesen sowjetischen Soldaten unseren uneingeschränkten Dank und Respekt!
Im Sommer 1945 fand hier im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz zur Neuordnung Europas statt. Die Maxime der Überlebenden von Buchenwald „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ galt in der DDR als Staatsräson. In der BRD führte der von Willy Brandt geprägte Satz „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ zur Entspannungspolitik.
Wir tragen die Verantwortung, dass sich solche Verbrechen nicht wiederholen.
Damit einher geht auch ein würdiges Gedenken an die Opfer. Wir lehnen daher jeden Versuch ab, Gedenkorte und Kriegsgräberstätten sowjetischer Soldaten ideologisch zu vereinnahmen oder gar umzugestalten. Wir fordern bei Gedenkveranstaltungen eine Teilnahme aller Vertreter der damaligen Sowjetunion. Ausschluss und Verbote empfinden wir als unwürdig. Wir unterstützen eine konsequente weltweite Entspannungspolitik.
Des Weiteren setzen wir uns für Frieden und Freundschaft mit allen Völkern und Nationen der Erde ein, auch mit denen der ehemaligen Sowjetunion.

Zum würdigen Gedenken weisen wir auf folgende Veranstaltung hin:
„Unternehmen Barbarossa“ – 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, Vortrag und Diskussion mit Lothar Schröter (Historiker) und Kai Kleinwächter (Journalist), Dienstag 30.06.2026, 18:00 Uhr, Bürgertreff Waldstadt, Saarmunder Str. 44, 14478 Potsdam.


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Pressemitteilung zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Die Friedenskoordination Potsdam lädt als bundesweiter Auftakt der Ostermärsche am Samstag, dem 28. März 2026 unter dem Motto „Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau!“ zum 25. Potsdamer Ostermarsch ein.

Beginn ist um 15:00 Uhr am Brandenburger Tor/Brandenburger Straße in Potsdam. Anschließend geht es in einem Demonstrationszug zu Fuß durch die Potsdamer Innenstadt entlang der Schopenhauerstraße, Hegelallee (mit einem kurzen Zwischenstopp am Haus Hegelallee 38), Lindenstraße und Charlottenstraße zurück zum Brandenburger Tor, wo gegen 16:15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Für die Redebeiträge konnten der Friedensaktivist Reiner Braun (International Peace Bureau Berlin), der Publizist Norbert Schneider (NachDenkSeiten) sowie Dr. Christiane Hackel (Friedensbündnis Bernau/Panketal) gewonnen werden.

Die musikalische und künstlerische Umrahmung werden die Liedermacherin Jane Zahn aus Rheinsberg, Mitglieder der Divine Pentecostal Church of God e. V. aus Potsdam sowie die Potsdamer Schule der Künste „inteGrazia“ gestalten.

Der 25. Potsdamer Ostermarsch unterstützt das bundesweite Motto „Kriege verweigern – Frieden schaffen!“ und setzt damit ein Zeichen gegen die Kriege in der Ukraine, in Gaza und im Iran sowie gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, allgemeine Kriegsertüchtigung, die Militarisierung der Zivilgesellschaft und nukleare Teilhabe. Weiterlesen

Unsere Positionen zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Staatsverschuldung für Krieg und Aufrüstung untergraben Sozialstaat und Klimaschutz
„Sondervermögen“ ist zum Unwort des Jahres 2025 gewählt worden. Der Begriff wurde 2022 von der vorherigen Bundesregierung geprägt. Damit werden geschickt die horrenden Ausgaben für Aufrüstung und Militarisierung verschleiert. Tatsächlich handelt es sich um eine milliardenschwere Neuverschuldung des Staates, um Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Gigantische 108 Milliarden Euro betragen derzeit die Ausgaben für Aufrüstung, Militär und Verteidigung in Deutschland – eine nie dagewesene Summe.

Auch im Waffenexport ist Deutschland Spitzenreiter und liegt laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI an 4. Stelle mit einem Umsatz von 13,33 Milliarden Euro.

Das gigantische Aufrüstungsprogramm verhindert dringend erforderliche Investitionen in den Sozialstaat sowie in den Umwelt- und Klimaschutz. Die Bundesregierung spricht aufgrund der wirtschaftlichen Rezession davon, dass man sich den Sozialstaat nicht mehr leisten könne und moniert einen Trend zur „Lifestyle-Teilzeit“. Zudem verlangt sie Mehrarbeit von Rentnern und Lehrern. Bereits jetzt arbeiten viele Menschen über ihrem Limit, notwendige Sozialleistungen werden immer mehr gekürzt und Mittel für die Sanierung der Infrastruktur werden zweckentfremdet, um Haushaltslöcher zu stopfen. Das kann nicht länger toleriert werden! Anstatt die Förderung umweltfreundlicher und erneuerbarer Energie voranzutreiben, setzt die EU weiterhin auf Erdöl, Erdgas und Atomkraft. Dabei wird weder die drohende Gefahr atomarer Strahlung noch die komplizierte Endlagerung des atomaren Abfalls in den Blick genommen. Zukunftsweisend ist das nicht – ganz im Gegenteil! Weiterlesen

28.03.2026 – Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch

EINLADUNG / Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch

Samstag, 28.03.2026, 15:00 – 17:00 Uhr,

Start und Ziel: Brandenburger Tor in Potsdam

„Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau“

Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau

„Sondervermögen“ ist zum Unwort des Jahres 2025 gewählt worden.

Der Begriff verschleiert geschickt die horrenden Ausgaben für die Aufrüstung.
Der Beschluss der wieder verpflichtenden Musterung junger Männer stößt bei diesen auf zahlreiche Ablehnung.

Die Bundesregierung spricht wegen der wirtschaftlichen Rezession davon, dass man sich den Sozialstaat nicht mehr leisten könne und verlangt Mehrarbeit von Lehrern und Rentnern. Außerdem beklagt sie sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“. Dass bereits jetzt viele über ihrem Limit arbeiten und notwendige Sozialleistungen immer mehr gekürzt werden kann ebenso wenig hingenommen werden wie die weitere Militarisierung der Gesellschaft.

Wir sagen NEIN! Stoppt die Aufrüstung, den militärischen Zwangsdienst und den weiteren Sozialabbau!

„Frieden ist nicht alles, aber ohne den Frieden ist alles nichts!“ (Willy Brandt) Weiterlesen