Grundsätze unserer Zusammenarbeit

Die Friedenskoordination Potsdam ist ein Aktionsbündnis, in dem mehrere lokale demokratische Netzwerke, Organisationen, Parteien, Vereine und Einzelpersonen, denen eine konsequente Friedenspolitik wichtig ist, gleichberechtigt zusammenarbeiten und in dem jede Person willkommen ist, die sich für Frieden, Solidarität und ein gleichberechtigtes Miteinander der Menschen weltweit einsetzt.

Uns eint die Überzeugung, dass Krieg niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung zwischen Staaten und Völkern sein darf. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, Konflikte stets mit friedlichen Mitteln zu lösen. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine dauerhaft friedliche Welt und die Überwindung von Krieg und Gewalt nur auf der Grundlage eines gleichberechtigten und diskriminierungsfreien Miteinanders aller Menschen, Völker, Religionen und Weltanschauungen erreicht werden kann und machen gleichzeitig darauf aufmerksam, welche Gefahren von einer neoliberalen Globalisierungspolitik ausgehen.

Da wir uns für Frieden und Völkerverständigung, internationale Solidarität und die Schaffung eine gerechten Weltordnung einsetzen, sind für uns das Internationale Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Richtschnur unseres Handelns. Die Friedenskoordination Potsdam und alle in ihr mitwirkenden Bündnisse, Bürgerinitiativen, Organisationen, Parteien, Vereine und Einzelpersonen verpflichten sich, folgende Grundsätze der Zusammenarbeit einzuhalten:

  1. Gemeinsam organisieren und unterstützen wir Veranstaltungen und Aktivitäten, die der Erreichung der oben genannten Ziele dienen. Dabei arbeiten wir gleichberechtigt zusammen.
  2. Gemeinsam suchen wir die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften, die diese Ziele teilen.
  3. Gemeinsame Erklärungen, Veranstaltungsaufrufe und -abläufe werden vor der Veröffentlichung zwischen allen Partnern abgestimmt.
  4. Gemeinsam lehnen wir konsequent jeden Versuch ab, Friedenspolitik mit militaristischen, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen oder neofaschistischen Argumenten, Bestrebungen und Thesen zu verbinden und tragen gemeinsam dafür Sorge, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen weder solchen Äußerungen noch Symbolen Raum gegeben wird.
  5. Gemeinsam sind wir der Überzeugung, dass Kriegen und bewaffneten Konflikten stets politische und wirtschaftliche Interessen und Ursachen zugrunde liegen.
    Jedwede Pauschalisierung, die die Verantwortung einseitig bestimmten Staaten, Volksgruppen und Religionen zuweist, lehnen wir entschieden ab. Wir sind bestrebt, uns in sachlicher Diskussion Klarheit über Ursachen und Folgen sowie Aktionen und Reaktionen zu verschaffen. Bei eventuellen Meinungsverschiedenheiten werden wir gemeinsam beratschlagen, wie wir damit in der Öffentlichkeit umgehen.


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