01.09.2015 – Kein Tod aus Deutschland! Zum Weltfriedenstag 2015

Weltfriedenstag 2015

– Weder durch Atomwaffen, Drohnen noch durch andere Waffen –

  1. Im Jahr 2010 begrüßte der Bundestag es, dass sich Außenminister Westerwelle im Rahmen der NATO und gegenüber den USA für den Abzug der letzten Atombomben aus Deutschland einsetzte.
    Das stand damals als Forderung im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien.
    (Übrigens: Im „Ernstfall“ würden die amerikanischen Atom-Bomben aus Deutschland von  deutschen Kriegsflugzeugen an ihren Einsatzort befördert werden!)
    Bitten wir doch die US-amerikanischen Rüstungskonzerne um eine große Rückrufaktion, die veralteten Atomwaffen zurück nach Amerika zu holen und auch die neuen, die brauchen wir nicht mehr, denn wir wollen einen anderen Weg gehen.

    Wir fordern:
    Keine Atomwaffen in Deutschland, keine fremden und schon gar keine eigenen!

    „Geht ein durch die enge Tür. Denn das Tor ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt. Die Tür ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt.“ (Genauer nachzulesen: Matthäus 7,12-14) Deutschland könnte auf dem Weg zur atomwaffenfreien Zone voran gehen!
    Kann das nicht der schmale Weg sein, der nicht zur Verdammnis, sondern zum Leben führt?
    Wir allein, das wäre international gesehen nur ein schmaler Weg, aber: Er führt zum Leben.
    Und wir könnten mit ruhigem Gewissen andere Staaten einladen mitzumachen beim Friedensprojekt: Atomwaffenfreie Zone!

  2. Frau von der Leyen hat sich entschieden die besseren Drohnen anzuschaffen, die, die man auch bewaffnen kann. Ist nicht nötig, Frau Ministerin, der Drohnen-Tod aus Deutschland „funktioniert“ schon. Das machen unsere US-amerikanischen NATO-Partner schon für uns! Von ihrem deutschen Militärstützpunkt Ramstein aus haben sie alles im Griff, die Beobachtung der menschlichen Ziele in Pakistan, Afghanistan, Libyen und weiteren fremden Ländern und dann ein Druck mit dem Joystick und – wieder ein Treffer. Hat schon achtzehntausendmal geklappt, Kollateralschäden Frauen und Kinder mit einbegriffen. (Übrigens heißt es, im „modernen“ Krieg handele es sich durchschnittlich um 90 % und mehr sogenannter „Kollateralschäden“.)

    Wir fordern:
    Kein Drohnenkrieg aus Deutschland, weder mit fremden noch mit eigenen Waffen!

  3. Endlich zieht Deutschland seine Kriegstechnik samt Soldaten aus der türkischen Grenzregion zu Syrien zurück. Dort wird Krieg geführt, die Türkei macht inzwischen mit.
    Wir aber wollen keinen Krieg mehr führen!

    Wir fordern:
    Keine deutschen Truppen in kriegführenden Ländern – Kein Spiel mit dem Feuer!

    Heute laden wir Sie ein, schließen Sie sich unserem Protest gegen Atomwaffen, Drohnenkrieg und Auslandseinsätze deutscher Truppen an!

    Kein Tod aus Deutschland, sondern L e b e n!

Lesen Sie hier unseren Aufruf zum Weltfriedenstag zum 1. September 2015 als PDF-Dokument (ca. 32 KB).