Pressemitteilung zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Die Friedenskoordination Potsdam lädt als bundesweiter Auftakt der Ostermärsche am Samstag, dem 28. März 2026 unter dem Motto „Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau!“ zum 25. Potsdamer Ostermarsch ein.

Beginn ist um 15:00 Uhr am Brandenburger Tor/Brandenburger Straße in Potsdam. Anschließend geht es in einem Demonstrationszug zu Fuß durch die Potsdamer Innenstadt entlang der Schopenhauerstraße, Hegelallee (mit einem kurzen Zwischenstopp am Haus Hegelallee 38), Lindenstraße und Charlottenstraße zurück zum Brandenburger Tor, wo gegen 16:15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Für die Redebeiträge konnten der Friedensaktivist Reiner Braun (International Peace Bureau Berlin), der Publizist Norbert Schneider (NachDenkSeiten) sowie Dr. Christiane Hackel (Friedensbündnis Bernau/Panketal) gewonnen werden.

Die musikalische und künstlerische Umrahmung werden die Liedermacherin Jane Zahn aus Rheinsberg, Mitglieder der Divine Pentecostal Church of God e. V. aus Potsdam sowie die Potsdamer Schule der Künste „inteGrazia“ gestalten.

Der 25. Potsdamer Ostermarsch unterstützt das bundesweite Motto „Kriege verweigern – Frieden schaffen!“ und setzt damit ein Zeichen gegen die Kriege in der Ukraine, in Gaza und im Iran sowie gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, allgemeine Kriegsertüchtigung, die Militarisierung der Zivilgesellschaft und nukleare Teilhabe. Weiterlesen

Unsere Positionen zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Staatsverschuldung für Krieg und Aufrüstung untergraben Sozialstaat und Klimaschutz
„Sondervermögen“ ist zum Unwort des Jahres 2025 gewählt worden. Der Begriff wurde 2022 von der vorherigen Bundesregierung geprägt. Damit werden geschickt die horrenden Ausgaben für Aufrüstung und Militarisierung verschleiert. Tatsächlich handelt es sich um eine milliardenschwere Neuverschuldung des Staates, um Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Gigantische 108 Milliarden Euro betragen derzeit die Ausgaben für Aufrüstung, Militär und Verteidigung in Deutschland – eine nie dagewesene Summe.

Auch im Waffenexport ist Deutschland Spitzenreiter und liegt laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI an 4. Stelle mit einem Umsatz von 13,33 Milliarden Euro.

Das gigantische Aufrüstungsprogramm verhindert dringend erforderliche Investitionen in den Sozialstaat sowie in den Umwelt- und Klimaschutz. Die Bundesregierung spricht aufgrund der wirtschaftlichen Rezession davon, dass man sich den Sozialstaat nicht mehr leisten könne und moniert einen Trend zur „Lifestyle-Teilzeit“. Zudem verlangt sie Mehrarbeit von Rentnern und Lehrern. Bereits jetzt arbeiten viele Menschen über ihrem Limit, notwendige Sozialleistungen werden immer mehr gekürzt und Mittel für die Sanierung der Infrastruktur werden zweckentfremdet, um Haushaltslöcher zu stopfen. Das kann nicht länger toleriert werden! Anstatt die Förderung umweltfreundlicher und erneuerbarer Energie voranzutreiben, setzt die EU weiterhin auf Erdöl, Erdgas und Atomkraft. Dabei wird weder die drohende Gefahr atomarer Strahlung noch die komplizierte Endlagerung des atomaren Abfalls in den Blick genommen. Zukunftsweisend ist das nicht – ganz im Gegenteil! Weiterlesen

28.03.2026 – Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch

EINLADUNG / Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch

Samstag, 28.03.2026, 15:00 – 17:00 Uhr,

Start und Ziel: Brandenburger Tor in Potsdam

„Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau“

Aufruf zum 25. Potsdamer Ostermarsch am 28.03.2026

Für Frieden! – Gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau

„Sondervermögen“ ist zum Unwort des Jahres 2025 gewählt worden.

Der Begriff verschleiert geschickt die horrenden Ausgaben für die Aufrüstung.
Der Beschluss der wieder verpflichtenden Musterung junger Männer stößt bei diesen auf zahlreiche Ablehnung.

Die Bundesregierung spricht wegen der wirtschaftlichen Rezession davon, dass man sich den Sozialstaat nicht mehr leisten könne und verlangt Mehrarbeit von Lehrern und Rentnern. Außerdem beklagt sie sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“. Dass bereits jetzt viele über ihrem Limit arbeiten und notwendige Sozialleistungen immer mehr gekürzt werden kann ebenso wenig hingenommen werden wie die weitere Militarisierung der Gesellschaft.

Wir sagen NEIN! Stoppt die Aufrüstung, den militärischen Zwangsdienst und den weiteren Sozialabbau!

„Frieden ist nicht alles, aber ohne den Frieden ist alles nichts!“ (Willy Brandt) Weiterlesen

Einladung / Aufruf zum 24. Potsdamer Ostermarsch

Samstag, 12.04.2025, 15:00 – 17:00 Uhr,

Start und Ziel: Brandenburger Tor in Potsdam

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„Gegen Aufrüstung und Militarisierung von Politik, Staat und Gesellschaft – für eine friedliche Welt!“

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Hallo

Schüler, Auszubildende, Studenten, Arbeiter, Angestellte, Beamte, Selbstständige, Arbeitslose und Rentner, kommt zahlreich zum Ostermarsch und bringt Friedensfahnen, Plakate und Transparente zu friedenspolitischen Themen mit. (Nationalflaggen und Parteifahnen sind unerwünscht.)

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Es geht um unsere Welt und unsere Zukunft!

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Redebeiträge

Monika Keilholz (BSW)

Klaus Hugler (Albert-Schweitzer-Komitee e. V.)

Dominik Mikhalkevich (Bündnis für Frieden Brandenburg)

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Musikalische und künstlerische Umrahmung

inteGrazia“ – Schule der Künste (Potsdam)

Jane Zahn (Gitarre, Liedermacherin, Rheinsberg)

 


23.03.2024 – Kai Kleinwächter – Rede auf dem Potsdamer Ostermarsch 2024

Liebe Freunde des Friedens,

wir sind hier erschienen um ein Zeichen des Friedens zu setzen.
Trotz der ständigen Angriffe aus den Medien, trotz der Diffamierung als Putinversteher, Vulgärpazifisten oder sogar Faschisten.
Trotzdem sind wir hier.
Und wir sind es mit Stolz.

Wir zeigen, es gibt ein „Deutschland des Friedens“; jenseits des Mainstreams der manipulierenden Massenmedien und der Kriegskoalition im Bundestag.
Es gibt ein „Deutschland für Abrüstung und Entspannung“.
Es gibt ein „Deutschland gegen Waffenlieferungen ins Ausland“.
Es gibt ein „Deutschland für Frieden und Völkerverständigung“.

Gegen die Beteiligung Deutschlands im Ukraine-Krieg sind viele Argumente richtig.
Ich möchte mich hier auf DREI Aspekte konzentrieren.

Erstens: Katastrophaler Zustand der Ukrainischen Gesellschaft

Viele Deutsche – zumal im Osten – blicken mit Illusionen auf die Ukraine. Sie sehen diese immer noch als entwickelte Republik der ehemaligen Sowjetunion – als Land des Fortschritts und der Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft. Aber dieser Traum ist schon lange eine Fata Morgana.

Die Realität ist: Die Transformation zu einem modernen kapitalistischen Staat scheiterte in der Ukraine. Bereits vor(!) dem Krieg hatte die Ukraine einen Lebensstandard vergleichbar mit El Salvador oder Sri Lanka. Sie war ein Entwicklungsland.

Einige Fakten: Die Wirtschaftskraft der Ukraine lag 2020 bei zirka 10 Prozent des deutschen Niveaus. Kurzen Wachstumsschüben stehen massiven Einbrüche gegenüber. De facto stagniert die Wirtschaft seit 2008 – seit mehr als 15 Jahren.

Der Bruttolohn in der Ukraine lag 2020 bei etwas unter 350 € im Monat. Eine durchschnittliche Rente betrug weniger als 100 € im Monat. Auch pendelte die Arbeitslosenquote seit den 1990er Jahren zwischen 15 bis 20 Prozent.

Die Lebenserwartung – einer der wichtigsten Indikatoren für die menschliche Entwicklung – lag 2020 auf dem Niveau der 1970er Jahre Deutschlands. 72 Jahre im Vergleich zu 81 in Deutschland.

Eine Demokratie hatte sich in der Ukraine nie entwickelt. Sie war und ist ein korrupter sowie ineffizienter Staat. Nimmt man Indikatoren zur Messung der Staatlichkeit entsprach das Niveau dem Russlands und Weißrusslands. Die Ukraine war und ist ein Oligarchen-Staat – dem Volke abgewandt.

Schon vor dem Krieg sahen Ukrainer millionenfach keine Zukunft mehr in ihrer Gesellschaft. Die Geburtenrate war eine der geringsten in Europa. Millionen Ukrainer verließen ihre Heimat – seit 1990 über 10 Millionen! Die Bevölkerung schrumpfte von 52 Millionen auf knapp über 40 Millionen. Ein demographischer Zusammenbruch.

Ich sage es nochmals: Die Ukraine war und ist ein wirtschaftlich, sozial und politisch gescheiterter Staat. Sie kann der Mehrheit ihrer Bevölkerung keine positive Zukunft bieten.

Eine Mitgliedschaft in der EU und NATO ist für Jahrzehnte völliger Humbug. Die Ukraine hätte auch ohne Krieg die Beitritts-Kriterien nicht erfüllt. Sie braucht eine langfristige Stabilisierung um ihren eigenen Weg zu finden – als Friedensbrücke zwischen Ost und West.

Wofür unterstützt Deutschland den Krieg in der Ukraine?
Was bleibt, wenn die Durchhalte-Parolen verhallen?

Die Kriegsziele des Westens – jenseits eines „Russland muss bluten“ – sind Illusionen. Es ist ein sinnloser Krieg um Einflusssphären, nutzlos für die Menschen.

Zweitens: Kriegsfolgen für die Ukraine

Der Krieg hat verheerende Folgen für die Ukraine.
Sie verlor mindestens ein Drittel ihrer Wirtschaftskraft.

Selbst bei schneller wirtschaftlicher Erholung wird sie ein Jahrzehnt brauchen, um auf ihr Vorkriegsniveau zu kommen. Das heutige Lebensniveau Deutschlands erreicht sie vielleicht gegen Ende dieses Jahrhunderts. Für die heutige Bevölkerung ist ein Leben in Wohlstand für ihre Lebenszeit nahezu ausgeschlossen.

Die Ukraine ist dauerhaft vom Ausland abhängig. Selbst wenn es Frieden gäbe, bräuchte sie auf Jahre hinaus mehr als 50 Milliarden € jährlich, nur um die staatlichen Grundlagen zu finanzieren. Dazu kommen enorme Schulden und gigantische Zerstörungen – auch der Umwelt.

Der Krieg kostete wahrscheinlich mehr als 1 Million Menschen das Leben – mehr als 8 Millionen sind außer Landes. Die Bevölkerungszahl der West-Ukraine ist wahrscheinlich bereits jetzt deutlich unter 30 Millionen gesunken. Alle Prognosen sagen einen weiteren demographischen Rückgang voraus.

Was bedeuten „Freiheit, Demokratie und Souveränität“ in einem zerstörten, überschuldeten sowie entvölkerten Land?

Es sind nichts als hohle Phrasen. Die Ukraine wird nach dem Krieg nicht mehr selbstständig sein. Sie wird nach dem Krieg keine selbstständige Zukunft mehr haben. Und dabei ist es egal, wer diesen sinnlosen Krieg gewinnt. Noch mehr Waffen, noch mehr Kriegsanleihen und noch mehr Soldaten werden das nur verschlimmern.

Es gilt: Für die Zukunft der Ukraine muss jetzt verhandelt werden.
Und ja – dabei wird es Zugeständnisse an Russland geben.
Aber das ist besser, als immer weiter in den Abgrund zu stürzen.
Der jetzige Weg der deutschen Regierung schafft mehr Leid und Elend.
Aber keine Beendigung des Krieges, keine Lösung des Konfliktes.

Es liegen zahlreiche Initiativen aus der Friedensbewegung, von Wissenschaftlern, dem Papst und führenden Staaten des Südens vor. Aber die deutsche Regierung nimmt diese nicht an. Bringt nichts Eigenes ein. Sie hat sich im Krieg verrannt.

Drittens: Was sind Folgen für Deutschland?

Der Ukraine-Krieg hat schlimme Folgen für Deutschland. Um nur zwei zu nennen:

(1) Nach Schätzungen des Kieler Wirtschaftsinstitutes vom Februar 2024 hat Deutschland bisher mindestens 60 Milliarden € in diesem Krieg verpulvert.

60 Milliarden €!!! Eine nahezu unvorstellbare Zahl.

Zirka 22 Milliarden € direkte Unterstützung der Ukraine; zirka 19 Milliarden € Anteil an der EU-Hilfe sowie 21 Milliarden € Kosten für Flüchtlinge.

Bis Ende dieses Jahres werden es wohl deutlich über 70 Milliarden € oder sogar über 80 Milliarden € sein. Dazu kommt eine massive Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands. 100 Milliarden € erhielt die Bundeswehr zusätzlich.

Die kriegswütige Regierung erzählt uns, für Kindergärten und Schulen sei kein zusätzliches Geld da.

Die asoziale Regierung erzählt uns, für Krankenhäuser und den sozialen Wohnungsbau sei kein Geld da.
Die neoliberale Regierung erzählt uns, für die Förderung der Wirtschaft und der Schaffung guter Arbeitsplätze sei kein Geld da.

Aber für einen sinnlosen Krieg sind 160 Milliarden € und mehr verfügbar.
Für den Sozialstaat gibt es nur die Schuldenbremse.

„Kanonen oder Butter“ – Diese Regierung hat sich entschieden – für Kanonen und verlogene Siegesparolen – mehr hat sie nicht zu bieten.

(2) Die westlichen Sanktionen haben verheerende Wirkung auf die deutsche Wirtschaft. Ich betone es: Die westlichen Sanktionen (nicht der Krieg als solches) schaden unserer Wirtschaft. Wobei diese nicht funktionieren – weder gegen Russland noch gegen China.

In einer globalisierten Welt wandte sich Russland anderen Märkten zu. Der Globale Süden stand als Abnehmer von Rohstoffen und Technologien bereit. Die dortigen hochdynamischen Märkte können mehr absorbieren als Russland liefern kann. Russland braucht Europa nicht mehr. Aber wir brauchen Russland.

In Folge der westlichen Wirtschaftskriege sank die Kaufkraft der deutschen Bevölkerung. Drei Jahre in Folge gab es deutliche Preissteigerungen. Inflation – vor allem bei Energie, Nahrungsmitteln und Rohstoffen.

Drei Jahre – wahrscheinlich auch dieses Jahr – gab es Reallohnverluste, Betroffenheit bis weit in die Mittelschicht, massive Verarmung großer Teile der Bevölkerung.

Gleichzeitig spitzen sich andere Krisen zu. Insbesondere bei Wohnungen merkt es die Bevölkerung. Die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen fiel 2023 auf 245.000. Minus 20 Prozent zum Vorjahr. Und der Niedergang geht weiter. Bis 2025 werden wohl nur 175.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt. Ein Stand wie zur Wirtschaftskrise 2008.

Sinkende Fertigstellung von Wohnungen bei einer deutlich wachsenden Bevölkerung. Wachsend auch durch Millionen von Kriegsflüchtlingen. Entsprechend explodierten die Mieten. Um 8 Prozent Steigerung in den Großstädten allein im letzten Jahr.

Was würde helfen? Ganz besonders die Schaffung von Wohnraum!
400.000 Wohnungen im Jahr wurden versprochen.
Wo sind diese Wohnungen?
Nicht mal die Hälfte wird wohl realisiert werden.
Und was tut die Regierung? Phraseologie – „Putin darf nicht siegen“, der „Markt wird es richten“ – hohles Geschwätz, mehr kommt nicht.

Kanonen oder Butter – man hat sich entschieden.
Entschieden für eine neoliberale Kriegswirtschaft.

Es droht eine langfristige ökonomische und soziale Stagnation in Deutschland.
Diese Regierung schadet Deutschland enorm und dauerhaft.
Es wäre auch aus dieser Perspektive richtig, den Krieg zu beenden.

Dieser Krieg schadet uns allen.
Wählen wir eine bessere Zukunft.
Diese Regierung muss abtreten.

Sie muss demokratisch abgelöst werden, um einen Weg zum Frieden einzuschlagen. Und dafür sollten wir kämpfen.

Vielen herzlichen Dank.

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Pressemitteilung zu den Ostermärschen 2022 und zur Einschätzung des 21. Potsdamer Ostermarsches vom 09.04.2022

Der Krieg in der Ukraine beherrscht alle Medien: Nachrichten, Talkshows, Debatten in den Parlamenten und kommunalen Einrichtungen. Der Ruf nach einer schnellen Beendigung der Kampfhandlungen ist aus den Leitmedien verschwunden. Es erfolgt eine pausenlose mediale Kriegsberichterstattung mit massiver Kriegsrhetorik. Mittels der „Macht der Bilder“ wird ein emotional hochwirksamer Informationskrieg geführt. Auf diese Weise wird der Nährboden für eine Akzeptanz, der von der ukrainischen Regierung geforderten Waffenlieferungen und drastischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland in der deutschen und europäischen Bevölkerung bereitet. Die Bundesregierung missbraucht das Mitgefühl für die leidenden Menschen, um den schon länger in der Schublade liegenden Plan einer gigantischen Aufrüstung unter Missachtung des Grundgesetzes im Parlament durchzudrücken.

Hat die NATO-Hochrüstung jemals Kriege verhindert? Nein, im Gegenteil! Alle der US-geführten NATO-Einsätze haben Tod, Zerstörung, Leid, Flucht und Vertreibung gebracht. Waffenlieferungen verlängern den Krieg. Die gegenwärtige Politik der deutschen Regierung ist für das weitere Sterben mitverantwortlich. Außenministerin Annalena Baerbock nennt Waffenlieferungen von schwerem Gerät „Kreativität des Handelns“ und plädiert für drastische Wirtschaftssanktionen, um „Russland zu ruinieren“.
Sind solche Handlungsorientierungen verantwortungsbewusste Politik? Nein, sie sind beschämend und abenteuerlich. Nur eine politische Lösung kann das Leid der Menschen vor Ort beenden und die Gefahr eines Flächenbrandes in Europa bannen. Verantwortliches Handeln wäre, alles politische Tun darauf zu richten, Gespräche, Verhandlungen und Deeskalation zu fördern und beiden Kriegsparteien Wege zu zeigen, aus der Spirale des Hasses und des Tötens herauszukommen.
Wir brauchen eine Abkehr der deutschen Politik von leidvoller Kriegspolitik hin zu einer verantwortungsvollen Politik, die auf Verbesserung der Lebensbedingungen des Volkes und der Weltbevölkerung ausgerichtet ist. Weiterlesen

„Die Waffen nieder!“

 

Für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt

21. Potsdamer Ostermarsch

Friedenskoordination Potsdam gegen Militarismus, Nationalismus, Rassismus & Krieg

Sa, 9. April 2022 ~ 15.00 Uhr (bis 17.00 Uhr) ~ Platz der Einheit, Potsdam

 

Redebeiträge
Dr. Wolfram Adolphi (Journalist, DIE LINKE), angefragt
Männe Grüß (Friedenskoordination Potsdam)
Bernd Lachmann (DIE LINKE. KV Potsdam-Mittelmark)
Bernd Muck (Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e. V.)
Norbert Wilke (DIE LINKE. Potsdam)

Musik
Singegruppe der FOUNTAIN OF
LIFE INTERNATIONAL MINISTRY e. V. (Potsdam)
Jane Zahn (Liedermacherin, Rheinsberg)

 

Aufruf zum 21. Potsdamer Ostermarsch
(PDF-Dokument hier herunterladen)

 

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Der 21. Potsdamer Ostermarsch 2022 wird unterstützt von:

Aktionsbündnis Potsdam gegen HARTZ IV

Aufstehen, Regionalgruppen Brandenburg an der Havel & Potsdam

Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e. V.

Brandenburgischer Freidenker-Verband e. V.

DKP Potsdam & Umland | GBM e. V. Potsdam

Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg

RotFuchs-Förderverein e. V., Regionalgruppe Potsdam

 

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Kein Lockdown der Ostermärsche!

Pressemitteilung der Friedenskoordination Potsdam vom 23. März 2021

Die Friedenskoordination Potsdam zu möglichen Einschränkungen des Versammlungsrechts über die Ostertage

Beim gestrigen Bund-Länder-Gipfel haben Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen, vom 1. bis 5. April über die Ostertage ein „Ansammlungsverbot“ durchzusetzen. Wörtlich heißt es im Beschluss: „Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt.“ *

Die Friedenskoordination Potsdam erklärt einer daraus resultierenden Einschränkung des Versammlungsrechts über die Ostertage und damit möglichen Verboten der Ostermärsche im Bundesgebiet eine klare Absage.

In einer Zeit, in der es unter anderem angesichts des anstehenden NATO-Manövers „Defender 2021″ gegen Russland nötiger denn je ist, für eine friedliche, atomwaffenfreie, solidarische und ökologische Welt auf die Straße zu gehen, ist eine Einschränkung des Versammlungsrechtes nicht zu akzeptieren.

Die Friedenskoordination Potsdam ist solidarisch mit allen Friedensaktivist*innen, die vom 1. bis 5. April zu ihren Ostermärschen mobilisieren.

Wir fordern die Brandenburgische Landesregierung auf, von einer Umsetzung dieses „Ansammlungsverbots“ im Land Brandenburg abzusehen und sich engagiert für einen Umsetzungsstopp in Berlin und allen anderen Bundesländern einzusetzen.

In Potsdam hält die Friedensbewegung daran fest, den polizeilich genehmigten und bestätigten Ostermarsch in Form einer stationären Kundgebung unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen am 27. März von 14:30 Uhr – 16:00 Uhr am Platz der Einheit unter dem Motto: „Für eine atomwaffenfreie, friedliche, solidarische und ökologisch intakte Welt: Abrüstung statt Aufrüstung, Kooperation statt Konfrontation – Jetzt!“ durchzuführen.

* Siehe, Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2021, S. 3 ff.;

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1879672/
2854753dbc7549432db7f0bba94e8c0f/2021-03-22-mpk-data.pdf?download=1

 

Download

Pressemitteilung der Friedenskoordination Potsdam vom 23. März 2021

19. Potsdamer Ostermarsch wurde abgesagt

Bitte beachten, der 19. Potsdamer Ostermarsch wurde abgesagt.

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

leider muss ich euch mitteilen, dass die Veranstaltung zum 19. Potsdamer Ostermarsch am 04.04.2020 hiermit abgesagt wird.

Zum einen hat die Landeshauptstadt Potsdam am gestrigen Montag alle öffentlichen Veranstaltungen ab 50 Personen untersagt, zum anderen kam heute morgen auch eine Information der Polizeidirektion Brandenburg mit der Aufforderung, dass die Veranstaltung nicht stattfinden darf.

Die Gründe, die Verhinderung der weiteren Ausbreitung des COVID-19-Virus (Corona), sind euch allen durch diverse Medien hinreichend bekannt.

Ich bedauere diese Entscheidung dennoch.

Kommt gut und vor allem gesund über die nächsten Wochen und habt immer den Kampf und den Einsatz für den Frieden vor Augen!

Herzliche Grüße

Michael Meixner

13.04.2019 – Aufruf zum 18. Potsdamer Ostermarsch

Frieden statt NATO!

Samstag, 13. April 2019

Auftakt 14.00 Uhr

Brandenburger Tor, Potsdam

Redebeiträge
Diether Dehm (MdB, DIE LINKE)
Stefanie König (DKP)
Andreas Wehr (ver.di, DIE LINKE)
Musikbeiträge: Jane Zahn

 

Lest hier den Aufruf zum 18. Potsdamer Ostermarsch 2019 (PDF-Dokument, ca. 600 KB)

 

Der 18. Potsdamer Ostermarsch 2019 wird unterstützt von:

Aktionsbündnis Potsdam gegen Hartz IV
Aufstehen Landesgruppe Brandenburg
Aufstehen Regionalgruppen Brandenburg an der Havel & Potsdam
Brandenburgischer Freidenker-Verband e. V.
DIE LINKE. Kreisverband Potsdam
DIE LINKE. Kreisverband Potsdam-Mittelmark
DKP Potsdam & Umland
GBM e. V. Potsdam
LAG Kommunistische Plattform Brandenburg
Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg
RotFuchs-Förderverein e. V. Regionalgruppe Potsdam