

EINLADUNG zum Gedenken am Weltfriedenstag
Sonntag, 01.09.2024, 14:00 – 16:00 Uhr,
Brandenburger Tor / Brandenburger Straße, Potsdam
Schluss mit Kriegen! – Für eine friedliche Welt!
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Sonntag, 01.09.2024, 14:00 – 16:00 Uhr,
Brandenburger Tor / Brandenburger Straße, Potsdam
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Statement der Friedenskoordination Potsdam zur aktuellen Debatte um Musterung und Wehrpflicht
Am 12. Juni 2024 hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündet, er wolle einen Fragebogen zur Erfassung aller wehrtauglichen und am Wehrdienst interessierten Personen an alle 18-jährigen versenden. Männer müssen, Frauen dürfen antworten.
Das klingt doch sehr arg nach einer neuen Rekrutierung und Mobilmachung nach dem alten amerikanischen Muster „Uncle Sam wants you!“ oder in diesem Falle: „Onkel Boris will dich!“. 2011 wurde in Deutschland die Wehrpflicht offiziell ausgesetzt, jedoch nicht abgeschafft, obwohl alle nötigen Strukturen für Wehr- und Zivildienst damit aufgelöst wurden.
Seitdem gab es immer wieder Debatten um ein freiwilliges oder verpflichtendes Jahr für junge Erwachsene, das entweder im sozialen Bereich oder aber beim Militär abgeleistet werden könne, da es seit der Aussetzung der Wehrpflicht massive Probleme bei der Rekrutierung der zur Freiwilligenarmee umfunktionierten Bundeswehr gab.
Na klar, wer wollte sich schon freiwillig in Kriegs- und Krisengebiete begeben (Afghanistan, Mali, Somalia etc.) und dann möglicherweise in einem Zinksarg heimkehren?
Sehr attraktiv ist das jedenfalls nicht – vor allem aber ist es eins: tödlich!
Im November 2023 erklärte Boris Pistorius, Deutschland müsse „kriegstüchtig“ gemacht werden. Anfang Juni 2024 wiederholte er diese Forderung und nannte das Jahr 2029 als Ziel. Eine Woche später nun also die Non-Plus-Utra-Lösung: Fragebögen zur Rekrutierung. Schlimm genug, dass die Bundeswehr seit Jahren in Schulen präsent ist, Großgeräte auf der ILA präsentiert (05.06. bis 09.06.2024) und „Tage der Bundeswehr“ veranstaltet (wie am 08.06.2024 auf dem Fliegerhorst Holzdorf) um dort großflächig für sich und den „Dienst an der Waffe“, sprich: für Kriegsdienst und Töten, zu werben.
Wollen und brauchen wir das? – Nein!
Wenn wir die derzeitige weltpolitische Lage sehen und Kriege und globale Krisen überwinden wollen, dann müssen wir friedensfähig werden!
Von Kurt Tucholsky stammt der Satz: „Soldaten sind Mörder!“
Albert Einstein sagte: „Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm!“
Beidem kann man nur zustimmen!
Potsdam, 17.06.2024
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Die vom Friedensbündnis Bernau/Panketal initiierte und mit dem Bündnis für Frieden Brandenburg an der Havel sowie der Friedenskoordination Potsdam abgestimmte Anzeige „Macht Frieden!“ mit Hinweis auf den Berliner Ostermarsch am 30.03.2024 erscheint am 28.03.2024 als ganzseitige Anzeige in der Berliner Zeitung.
Unterschreibt die Petition Macht Frieden!
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Samstag, 23.03.2024, 15:00 – 17:00 Uhr,
Start und Ziel: Brandenburger Tor in Potsdam
Friedensfähig statt kriegstüchtig ~ Verhandeln statt Töten! Abrüsten jetzt!
Hallo Schüler, Auszubildende, Studenten, Arbeiter, Angestellte, Beamte, Selbstständige, Arbeitslose und Rentner kommt zahlreich zum Ostermarsch und bringt Friedensfahnen, Plakate und Transparente zu friedenspolitischen Themen mit. (Nationalflaggen und Parteifahnen sind unerwünscht.)
Es geht um unser aller Wohl und ZUKUNFT.


Samstag, 25.11.2023, 13 – 16 Uhr
Auftaktkundgebung 13 Uhr, Brandenburger Tor (Westseite)
Begrüßung: Reiner Braun
RednerInnen (alphabetisch):
Moderation: Wiebke Diehl u. Jutta Kausch-Henken
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Anlässlich des Weltfriedenstages 2023 laden verschiedene Religionsgemeinschaften des Interreligiösen Forums Potsdam sowie Mitgliedsorganisationen der Friedenskoordination Potsdam zu einer gemeinsamen, zweiteiligen Gedenkveranstaltung am Freitag, dem 1. September 2023 von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr unter dem Motto „Die Welt braucht Frieden!“ am Brandenburger Tor in der Brandenburger Straße in Potsdam ein.
Von 17:00 Uhr bis etwa 17:45 Uhr erfolgt ein Interreligiöses Friedensgebet, verantwortet vom Interreligiösen Forum Potsdam. Daran schließt sich der von der Friedenskoordination Potsdam gestaltete zweite Teil der Gedenkveranstaltung an. Die Hauptrede hält Dr. Alexander S. Neu (ehem. MdB, DIE LINKE).
Der Weltfriedenstag am 1. September erinnert an den Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen vor 84 Jahren und damit an den Beginn des verheerendsten Krieges der Weltgeschichte mit über 70 Millionen Toten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges prägten Losungen wie „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ und „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ die politische Orientierung. Doch statt „Nie wieder Krieg!“ gibt es aktuell weltweit etwa 250 Kriege, Bürgerkriege und sogenannte „bewaffnete Konflikte“, die wiederum Tod, Zerstörung, millionenfaches Leid, Flucht und Vertreibung verursachen.
Statt Hochrüstung und immer mehr todbringenden Waffenlieferungen an die Ukraine fordern wir von der Bundesregierung, sich verantwortungsvoll für Deeskalation, eine friedliche Lösung und Abrüstung einzusetzen. Lasst dem Gebot „Nie wieder Krieg!“ endlich Taten folgen, denn: Die Welt braucht Frieden!
Deshalb setzen wir uns ein für:
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Freitag, 01.09.2023, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr
Brandenburger Tor / Brandenburger Straße, Potsdam
17:00 Uhr – Interreligiöses Friedensgebet
Vertreter/innen verschiedener Religionen und Weltanschauungen
Texte und Musik
Anschließend
ca. 17:45 Uhr – Gedenkveranstaltung
Friedenskoordination Potsdam
Reden – Gedichte – Musik
Redebeitrag
Dr. Alexander S. Neu (DIE LINKE)
Kultureller Beitrag
„inteGrazia“ – Schule der Künste, Potsdam
Unterstützer des Aufrufs
Aktionsbündnis Potsdamer gegen Hartz IV
aufstehen, Land Brandenburg
aufstehen, Regionalgruppen Potsdam & Brandenburg an der Havel
Brandenburgischer Freidenker-Verband e. V.
Bündnis für Frieden, Brandenburg an der Havel
DKP Potsdam & Umland
RotFuchs-Förderverein e. V., Regionalgruppe Potsdam
Samstag, 01.04.2023, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Brandenburger Tor/Brandenburger Straße, Potsdam
Redebeiträge:
Sevim Dağdelen (MdB, DIE LINKE)
Reiner Braun (IPB – International Peace Bureau, Berlin)
Norbert Wilke (DIE LINKE. Kreisverband Potsdam)
Kultur & Musik:
Tino Eisbrenner (Songpoet, Berlin)
Jane Zahn (Liedermacherin, Rheinsberg)
„inteGrazia“ (Schule der Künste, Potsdam)
Unterstützer:
Aktionsbündnis Potsdam gegen HARTZ IV
Aufstehen, Regionalgruppen Brandenburg an der Havel & Potsdam
Brandenburgischer Freidenker-Verband e. V.
Bündnis für Frieden, Brandenburg an der Havel
DKP Potsdam & Umland
RotFuchs-Förderverein e. V., Regionalgruppe Potsdam
Samstag, 25.03.2023, 10:00 Uhr,
Bürgertreff Waldstadt, Saarmunder Straße 44, 14478 Potsdam
Thema:
90 Jahre „Tag von Potsdam“: Historisches Ereignis oder gesellschaftliche Verantwortung?
Referent:
Prof. Dr. Anton Latzo
Am 21. März 1933 – vor 90 Jahren – inszenierten die Nationalsozialisten mit der Eröffnung des Reichstags in der Potsdamer Hof- und Garnisonkirche nicht nur sich selbst, sondern legten damit auch den Grundstein für die Legitimierung ihrer Herrschaft. Der Schulterschluss mit dem preußischen Militarismus wurde symbolisch durch den Handschlag Adolf Hitlers mit Reichsmarschall Paul von Hindenburg vollzogen. Dieses Ereignis ging als „Tag von Potsdam“ in die Geschichte ein.
Nicht erst seit der Diskussion und dem nun begonnenen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche wird über die weitreichende Bedeutung dieses Ereignisses debattiert. Was bedeutet der „Tag von Potsdam“ heute für uns? Welche Lehren ziehen wir aus der Geschichte? Wie gehen wir damit um, wenn solch ein Gebäude wie die Garnisonkirche wiedererrichtet wird? Welche Verantwortung haben wir als Teil der Potsdamer Stadtgesellschaft? Was bedeutet das für unsere Zukunft?
Prof. Dr. Anton Latzo wird darüber informieren und Denkanstöße geben, die zum weiteren Diskutieren anregen sollen. Wir laden Sie daher herzlich dazu ein.
Weitere Informationen entnehmt bitte unserem Informationsflyer (PDF-Dokument, ca. 300 KB).
Samstag, 21.01.2023, 10:00 Uhr,
Bürgertreff Waldstadt, Saarmunder Straße 44, 14478 Potsdam
Thema:
Moderation:
Wilfried Hülzenbecher (Friedenskoordination Potsdam)
Knapp ein Jahr nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind derzeit weder ein baldiges Ende des Krieges noch ernsthafte Bemühungen um Friedensverhandlungen mit internationaler Unterstützung erkennbar. Im Gegenteil – der Ruf nach Lieferung immer mehr und immer schwererer Waffen an die Ukraine wird zunehmend lauter. Wie aber kann – möglichst schnell – Frieden in der Ukraine hergestellt werden? Was ist die Vorgeschichte des Krieges? Welche gesellschaftlichen Probleme berühren uns? Wie kann die Zukunft für die Ukraine und für Russland aussehen? Darüber wollen wir diskutieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Daher laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein.
Weitere Informationen bitte unserem Informationsflyer (PDF-Dokument, ca. 70 KB) entnehmen.