7.7.2018 – Einladung zur Friedensaktionskonferenz „Frieden mit Russland!“

NEIN!
» zu Aufrüstung!
» zu Atomwaffen!
» zu US-Truppentransporten durch Brandenburg!
» zur NATO-Aggression!

Wir leben in Zeiten …

… in denen die Presse von einer „Ostfront“ spricht, für die Bundeswehrsoldaten ausreichend ausgerüstet sein müssten.

… in denen US-Atomwaffen in Deutschland aufgerüstet werden und Panzer wieder gen Osten Richtung russische Grenze rollen – auch durch Brandenburg.

… in denen eine Bundesregierung plant, den Verteidigungsetat nach NATO-Vorgaben innerhalb weniger Jahre auf über 70 Mrd. € zu verdoppeln.

In diesen Zeiten ist es notwendig, dass alle friedensliebenden Menschen sich hierzulande zusammenschließen, um laut und deutlich zu sagen: Wir machen Eure Kriege nicht mit – wir widersetzen uns der NATO-Aufrüstung und -Kriegspropaganda gegen Russland! Wir wenden uns gegen eine Politik der Bundesregierung, die die Kriegsgefahr in Europa anwachsen lässt – und eine Politik, von der einzig und allein eine kleine Minderheit von Superreichen profitiert, die mit der Rüstungsproduktion und Unterdrückung fremder Völker ihre Profite sichert.

Deshalb lädt die Deutsche Kommunistische Partei Potsdam & Umland und eine Reihe Unterstützer zu einer Friedens-Aktionskonferenz unter dem Motto „Frieden mit Russland – NEIN zur NATO-Aggression!“ ein. Wir sind der Meinung: Wir müssen uns in Brandenburg vernetzen, gemeinsam diskutieren und widersetzen.

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16.6.2018 – Feierstunde zum 90. Geburtstag von Ernesto Che Guevara

Feierstunde zum 90. Geburtstag von Ernesto Che Guevara am 16. Juni 2018 im Thalia Kino Potsdam.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Cuba Si, Netzwerk Cuba, Friedenskoordination Potsdam, KarEn, Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba, RotFuchs und Brandenburgischen Freidenker-Verband, mit finanzieller Unterstützung von DIE LINKE BRANDENBURG.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Programm bitte diesem Informationsflyer (PDF-Dokument) entnehmen.

Bitte unterstützen!

Bitte nehmt an dieser Aktion teil –  Unterstützung gegen US-Truppentransporte vom Coop Anti-War Café Berlin: Hiermit unterstützen auch Friedensbewegungen in den USA unser Anliegen gegen die Militärtransporte in Deutschland, die FRIKO Berlin hat ebenfalls schon unterzeichnet: https://actionnetwork.org/petitions/no-to-us-military-transports-through-the-eastern-german-state-of-brandenburg-and-other-regions-of-germanyBitte unterzeichnet mit.

Marsch nach Osten? Nicht mit uns!

Die Friedenskoordination Potsdam unterstützt und ruft zur Unterstützung dieser Friedensaktion der LINKEN Brandenburg auf

Montag, 28.05.2018 / 18 Uhr – Fläming-Kaserne / Brück

In diesen Tagen rollen wieder US-Amerikanische Truppentransporte im Rahmen von NATO-Manövern durch Brandenburg Richtung Polen und Baltikum. Wie bereits im vergangenen
Jahr ruft DIE LINKE. Brandenburg zu deutlichen Protesten gegen diese Truppenverlegungen auf. Die Truppenverlagerung in einem solchen Ausmaß ist Teil immer weiterer Aufrüstung
und Provokationen und wird durch DIE LINKE. Brandenburg klar abgelehnt.

Deshalb ruft der Landesverband für kommenden Montag, den 28.05., 18.00 Uhr zur Friedenskundgebung vor der Fläming-Kaserne in Brück (Beelitzer-Str. 35) auf. Anlass ist der
geplante Zwischenstopp der Transporte vom 28. zum 29.05. Wir rufen alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, sich zahlreich an dieser Protestaktion zu beteiligen!

Als Gastrednerin hat sich die Landesvorsitzende der Brandenburger LINKEN und Sozialministerin Diana Golze angekündigt. Weitere Rednerinnen und Redner und andere Programmpunkte sind geplant.Lasst uns gemeinsam gegen diese Politik der Eskalation und Drohgebärden Flagge zeigen – für ein friedliches Europa!

Montag, 28.05.2018 / 18 Uhr
Fläming-Kaserne / Brück

Weitere Informationen entnehmt bitte diesem Informationsflyer der LINKEN Brandenburg (PDF-Dokument, ca. 3 MB)

Zitate zu Krieg & Frieden

„Es ist ruhmreicher, den Krieg mit dem Worte zu töten,
als Menschen mit dem Schwerte;
den Frieden durch den Frieden zu gewinnen,
nicht durch den Krieg.“
(Augustinus)

„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.
Kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben,
und sie werden fortan nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“
(Die Bibel: Altes Testament, Micha 4,3)

„Selig sind die Friedfertigen;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
(Die Bibel: Neues Testament, Mt. 5,9)

„Nicht der Krieg, der Frieden ist der Vater aller Dinge.“
(Willy Brandt)

„Der ungerechteste Friede ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.“
(Cicero)

„Den meisten liegt nicht der Friede,
sondern die Parteisucht am Herzen.“
(Matthias Claudius)

„Die Hoffnung auf Frieden hört niemals auf.“
(Dalai Lama)

„Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm.“
(Albert Einstein)

„Krieg erscheint denen schön,
die ihn nicht erfahren haben.“
(Erasmus von Rotterdam)

„Die modernen Kriege machen viele Menschen unglücklich, solange sie dauern,
und niemand glücklich, wenn sie vorüber sind.“
(J. W. von Goethe)

„Der Krieg ist das Mittel der Barbaren.“
(Christian Friedrich Hebbel)

„Die Bundeswehr muss grundsätzlich bereit sein,
sich um einer besseren politischen Lösung willen in Frage stellen zu lassen.“
(Gustav Heinemann)

„Der Friede ist das Meisterwerk der Vernunft.“
(Immanuel Kant)

„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen,
oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
(John F. Kennedy)

„Wenn wir nicht lernen, miteinander als Brüder zu leben,
werden wir als Narren miteinander untergehen.“
(Martin Luther King)

„Es gibt keinen Weg zum Frieden,
wenn nicht der Weg schon Frieden ist.“
(Martin Luther)

„Wenn die große Mehrheit des werktätigen Volkes
zu der Überzeugung gelangt,
dass Kriege eine barbarische, tief unsittliche,
reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind,
dann sind Kriege unmöglich geworden.“
(Rosa Luxemburg)

„Krieg ist gegen den Willen Gottes.“
(Martin Niemöller)

„Der Geist muss Tat werden
und er muss Tat werden überall,
wo Friedlosigkeit herrscht.“
(Albert Schweitzer)

„Es gibt keine gesegnetere Waffe als den Frieden.“
(Aus dem Talmud)

„Jeder Krieg ist eine Niederlage.
Denn Krieg vernichtet Leben.“
(Kurt Tucholsky)

„In allen Kriegen geht es nur darum, zu stehlen.“
(Voltaire)

„Wacht auf zu der Erkenntnis,
dass die Institution des Krieges überwunden werden muss.“
(Carl Friedrich von Weizsäcker)

„Der Krieg ist der Vater allen Rückschritts.“
(Arnold Zweig)

„Wenn der Krieg ausbricht,
war der Frieden offenbar ein Gefängnis.“
(Graffiti-Spruch)

Position zum geplanten Wiederaufbau der Potsdamer Hof- und Garnisonkirche

Zur Geschichte

Die Potsdamer Hof- und Garnisonkirche, 1730 – 1735 durch den Architekten Philipp Gerlach auf Befehl des preußischen Herrschers König Friedrich Wilhelm I. (1688 – 1740), genannt der „Soldatenkönig“, für die Soldaten der Potsdamer Garnison und die Bediensteten des Potsdamer Hofes errichtet, war seit ihrer Erbauung Symbol für Militarismus und Krieg.

Die Fassade des 88,40 m hohen Turmes war mit zahlreichen steinernen Granaten, Standarten und Trophäen geschmückt. Das im Turm befindliche Glockenspiel bezeugte mit der Melodie „Üb‘ immer Treu‘ und Redlichkeit“ die sogenannten preußischen „Tugenden“ und die Verbindung von Kirche und weltlicher Obrigkeit.

Theodor Fontane (1819 – 1898) nannte diese Kirche in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein „Symbol des Militärstaates Preußen“.

Die Prediger dieser Kirche waren vom 18. bis zum 20. Jahrhundert durchgängig streng konservativ geprägt. Demzufolge fielen auch die Predigten entsprechend aus und mischten sich zu Zeiten des Krieges auch mit Kriegsrhetorik und Waffensegnungen, ob nun in den Schlesischen Kriegen (1740 – 1763), den Befreiungskriegen gegen Napoleon (1813 – 1815), den deutschen Einigungskriegen (1864 – 1871) oder dem Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) und Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945).

Des Weiteren fanden in dieser Kirche Fahnenweihen, militärische Heldenehrungen und Gedenkgottesdienste für Angehörige des preußischen Königshauses statt. Das Hauptklientel waren Adel und Bürgertum. Die relativ kleine Zivilgemeinde spielte kaum eine Rolle. Zwischen 1918 und 1933 ist die Hof- und Garnisonkirche als ein Bollwerk gegen die Demokratie genutzt worden. Man wollte dem „Geist von Weimar“ bewusst den „Geist von Potsdam“ entgegensetzen, d. h. dem Geist der Demokratie und des Aufbruchs den Geist des Konservatismus und Militarismus.

Am 21. März 1933 erlebte der „Geist von Potsdam“ in der Verbindung zwischen preußischem Militarismus und Nationalsozialismus mit der „Inthronisierung“ Adolf Hitlers als Reichskanzler am sogenannten „Tag von Potsdam“ in der Hof- und Garnisonkirche seinen triumphalen Höhepunkt und die Stadt Potsdam damit gleichzeitig einen ihrer dunkelsten Tage. Dieses Ereignis galt auch als „Geburtsstunde“ des Dritten Reiches.

Zwar rekrutierten sich aus der Gemeinde der Garnisonkirche auch einige Personen, die beim Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler beteiligt waren. Allerdings kann die Garnisonkirche damit kaum als „Hort des Widerstands“ bezeichnet werden, da diese nur Einzelpersonen waren, die in keinem Falle die Mehrheit der dort ansässigen Gemeinde repräsentierten.

Als in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945 britische Bomber Potsdam zerstörten, wurden zahlreiche Gebäude der Potsdamer Innenstadt zerstört oder stark beschädigt, darunter auch die Hof- und Garnisonkirche. 1949 wurde die Ruine in „Heilig-Kreuz-Kirche“ umbenannt und 1950 im Turmstumpf eine Kapelle eingerichtet. Wegen Baufälligkeit und weil andere Projekte Vorrang hatten, z. B. die Neugestaltung der Potsdamer Innenstadt und der Wiederaufbau der Nikolaikirche auf dem Alten Markt, wurde die Ruine der ehemaligen Hof und Garnisonkirche auf Beschluss der damaligen SED-Leitung, einem Antrag der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung folgend, 1968 schließlich abgerissen.

Dass die Kirche auf persönlichen Befehl Walter Ulbrichts gesprengt worden sei, ist ebenso eine Legende wie die Behauptung, es habe massenweisen Protest seitens der Kirchenleitung gegen den Abriss gegeben. Tatsache ist, dass Walter Ulbricht gefragt habe, was mit dem Bauwerk passiere. Man antwortete ihm, dass die Ruine abgerissen werde. Seitens der Kirchenleitung der DDR bestand kaum Interesse an einem Wiederaufbau dieser Kirche, da dieser zu teuer war und auch die anfallenden Unterhaltungskosten das geringe Budget übersteigen würden. Das galt allerdings auch für andere kunsthistorisch bedeutsame Kirchen. Man setzte damals vorrangig auf den Bau moderner Gemeindezentren.

Zum geplanten Wiederaufbau

Aufgrund der jahrhundertelangen eindeutig konservativen und militaristischen Ausrichtung dieser Kirche muss ein Wiederaufbaubestreben sehr kritisch gesehen werden. Seit den 1980er Jahren versuchten vor allem stark konservativ und militärisch geprägte Vereine und Organisationen, die Potsdamer Hof- und Garnisonkirche wieder zu errichten.

Die Befürworter des Wiederaufbaus halten vor allem einen Beitrag zum barocken Stadtbild Potsdams für notwendig, auch wenn es dieses seit 1945 praktisch nicht mehr gibt.

Ein weiterer Punkt ist die Stilisierung der Garnisonkirche zum „Hort des Widerstandes“ durch das Attentat vom 20. Juli 1944, welches damit eine nie dagewesene Überhöhung erfährt. Auch will man den „Kommunisten nicht den Sieg lassen“, so ein Zitat von Bischof Dr. Wolfgang Huber, Kuratoriumsvorsitzender der „Stiftung Garnisonkirche Potsdam“, der immer noch an der Legende des persönlichen Abrissbefehls Walter Ulbrichts festhält. Ein wichtiger Punkt ist zwar die Bemühung um Versöhnungsarbeit, die allerdings im neuen Konzept sehr abgeschwächt ist, da weder die Kirche umbenannt werden soll noch das Nagelkreuz von Coventry, welches 2004 für ein dort zu errichtendes internationales Versöhnungszentrum gestiftet wurde, deutlich sichtbar sein wird.

Seit der Wende 1989/1990 gibt es nicht nur in Potsdam kritische Stimmen gegen einen möglichen Wiederaufbau. Der ehemalige Jugendpfarrer Uwe Dittmer, der 1968 den letzten Gottesdienst in der Kapelle des Turmstumpfes hielt, sprach sich klar gegen einen Wiederaufbau aus. Zahlreiche Friedensinitiativen und Christen wandten sich ebenso dagegen. Hauptkritikpunkte an der Initiative zum Wiederaufbau der Garnisonkirche sind:

  • Die gesamte Geschichte und Nutzung der Kirche muss umfassend aufgearbeitet werden.
  • Die Bildung eines neuen Wallfahrtsortes und einer Pilgerstätte für rechtskonservative, rechtsradikale und neofaschistische Kräfte muss verhindert werden.
  • Ein Neuanfang muss sowohl im Namen als auch in der Architektur sichtbar werden.
  • Der Wille zur internationalen Versöhnungsarbeit muss klar erkennbar sein.
  • Das mangelhafte Finanzierungskonzept mit erheblichen Lücken muss offengelegt werden.

Im März 2014 gründete sich die Bürgerinitiative „Potsdam ohne Garnisonkirche“ ein halbes Jahr später war Friedenspfarrrer Dr. Friedrich Schorlemmer einer der Erstunterzeichner der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“, diese wird seit 2015 von der „Martin Niemöller Stiftung e. V.“ unterstützt.

Diesen Friedensinitiativen fühlen sich die Mitglieder der Friedenskoordination Potsdam verbunden und lehnen somit einen Wiederaufbau dieser Kirche konsequent ab. Ein Kompromiss wäre nur denkbar, wenn an der Stelle der einstigen Hof- und Garnisonkirche ein moderner Neubau entstünde, der den historischen und architektonischen Bruch mit der Vergangenheit sichtbar macht und der interkulturelle, interreligiöse und internationale Begegnung und Versöhnung schafft und möglich macht.

Hier kann die Position der Friedenskoordination Potsdam zum geplanten Wiederaufbau der Potsdamer Hof- und Garnisionkirche als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

02.04.2018 – 3. Niederlausitzer Ostermarsch in Cottbus

 

3. Niederlausitzer Ostermarsch in Cottbus „Abrüsten statt Aufrüsten“

Ostermontag, 02.04.2018, 14 Uhr, Beginn Stadthallenvorplatz

Kriege überziehen die Welt und treiben Millionen Menschen in die Flucht, aber die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, Rüstungsexporte sind auf Rekordhöhe.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit – eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen:
– militärische Aufrüstung stoppen
– Perspektiven für Entwicklung
– Klimagerechtigkeit und soziale Sicherheit schaffen
– Spannungen abbauen
– Vertrauen aufbauen
– verhandeln

Dafür rufen wir alle friedliebende und friedensschaffende Menschen auf, am Ostermontag mit uns auf die Straße zugehen.